Montag, 12. november 2007
Heute will ich mich mal zum Thema "Mc Donalds" auslassen.
Ich gehe pro Wochenende mindestens 1x dort essen und somit denke ich, dass ich schon ein wenig Ahnung über die Kette habe. In meiner Kindheit war Essen bei Mc Donalds immer ein Highlight. Vor allem
mit meinen Großeltern war ich oft dort, nach Einkaufen im
Breuningerland. Auch mit meiner Cousine war ich einige Male in einer Filiale und es war immer
super. Später war ich in erster Linie dort mit Freunden, wenn man noch kurz eine Kleinigkeit essen wollte, bevor man sich ins Nachtleben stürzen wollte. Einmal haben wir dort sogar die Zeit bis
Neujahr verbracht auf Sylt, da alle anderen Lokale entweder zu oder geschlossene Gesellschaft hatten. Ich nutze Mc Donalds auch oft auf Geschäftsreisen, denn man versteht dort in der Regel englisch
und die Qualität des Essens ist in der Regel gleich gut (Vorteil eines der vielen In-House Regeln bis runter zur Vorratshaltung). Vor allem in Paris ist es eine günstige Möglichkeit zu essen, wenn
man keine "Insider-Tipps" hat und nicht die Touri-Nepper-Preise zahlen möchte.
In den letzten Jahren hat Mc Donalds einige Probleme gehabt. Zum einen qualitative, die ich auch schon am eigenen Leib erfahren musste (wässrige Cola, verkochte Pommes Frites), zum anderen massive
Kritik von Ernährungsexperten. In dieser Zeit war Burgerking klar die bessere Alternative und somit auch die Wahl meines wöchentlichen "Fast Food Tages", trotz der Tatsache, dass bei einigen
Burgern dort man oft das Gefühl hat nur noch Fleisch im Mund zu haben (etwas zuviel des Guten). Doch zumindest seit Anfang 2007 hat Mc Donalds in meinen Augen die Kurve gekriegt. Mit Einführung des
neuen Konzeptes "Ich liebe es" ist die Qualität wieder merklich angestiegen. In letzter Zeit konnte Mc Donalds bei mir auch durch weitere Innovationen punkten. Zum einen durch die leckeren
"Sonder-Burger" (die es immer so 4-6 Wochen gibt), zum anderen durch weiteren Ausbau des Services. Dazu gehören die neue Inneneinrichtung, welche im Moment in mehr und mehr Filialen Einzug erhält
(weiße Lederstühle und -sofas + Mc Café Theke (Starbuck's Verschnitt) sowie das "Free Refill", wie es in den USA selbstverständlich ist. Aber das absolute Highlight für mich ist die Einführung der
Nährwertangaben der Speisen. Bei einigen Dingen sind diese direkt auf der Packung abgedruckt (die meisten Burger und bei den Pommes). Man kann aber auch alle Informationen auf einer speziellen
Website bekommen. Auf dieser Website kann man sich 2 verschiedene Menüs haarklein zusammenstellen (bis runter zum Salat-Dressing) und vergleichen.
Einfach toll! Weder
Burger King, noch
Subways (welches sich als so "gesund" positioniert) bieten etwas
Vergleichbares.
Hier noch das typische Menü:
- Big Mac oder der Sonder-Burger (Chicken Deluxe Bacon im Moment)
- große Pommes Frites
- Cola Light 0,5 l
- Gartensalat (unschlagbar günstig für 1 EUR!) mit Balsamico-Dressing
- eventuell noch ein Mc Sundae Schoko oder Karamell als Nachtisch
Dies entspricht ca. 1250-1300 kcal und damit 50% meines Tagesbedarfs. Somit kein Problem. Auch interessant: Das "Free Refill" Konzept scheint gut angenommen zu werden, zumindest bei meiner
Stamm-Filiale. Es sind keine langen Schlangen von Leuten zu beobachten, die 3-4x auffüllen, wie eventuell zu befürchten gewesen ist. Die meisten Kunden nehmen sich 1x und manche füllen eventuell
noch 1x auf und gut. Habe bisher auch nur 1x "refilled" und zwar nach einem 20 km Lauf... ;)
Sehr angenehm. :)